Beim Schießen auf große Distanzen ist die Parallaxeneinstellung ein SEHR WICHTIGES THEMA, dem zu WENIG Aufmerksamkeit geschenkt wird. Und wenn es nicht umgebaut wird, verschiebt sich bei der kleinsten Veränderung der Position Ihres Kopfes (nach jedem Schuss) auch das Fadenkreuz, und wo zum Teufel werden Sie treffen (obwohl Sie vielleicht genau dort treffen werden, obwohl Sie in den Kopf geschossen haben) …
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1. Dioptrieneinstellung
Nachdem Sie die Vergrößerung ausgewählt haben, mit der Sie schießen möchten, sollten Sie mit den Einstellungen fortfahren – Absehenklarheit.
Es ist wichtig, daran zu denken, dass sich gute Sehkräfte (junge Augen) schnell selbst an die Klarheit des Fadenkreuzes gewöhnen. Bevor Sie sich also für die richtige Einstellung entscheiden, müssen Sie auf etwas HELLERES SCHAUEN und dann sicherstellen, dass das Fadenkreuz nicht „schwebt“.
Schließen Sie anschließend für einige Sekunden das Auge und blicken Sie erneut vor einem hellen Hintergrund in die Optik. Wenn die Einstellungen richtig sind, ist das Fadenkreuz klar.
2. Der nächste Schritt besteht darin, PARALLAX neu aufzubauen.
PARALLAXE ist die Verschiebung des Fadenkreuzes relativ zum Zielpunkt aufgrund einer Änderung der Position des Auges des Schützen relativ zum Okular der Optik.
Mithilfe der Parallaxen-Einstelltrommel ist es notwendig, ein möglichst klares Bild zu erzielen – Fadenkreuz und ZIEL müssen scharfgestellt sein.
3. PRÜFEN Es ist notwendig, das Fadenkreuz der Optik an einem beliebigen geeigneten Zielpunkt zu befestigen, um zu verhindern, dass sich die Waffe bewegt. Schauen Sie in die Optik und nicken Sie mit dem Kopf, um zu PRÜFEN, ob sich das Fadenkreuz im Verhältnis zum Ziel bewegt.
Wenn ein Parallaxenfehler erkannt wird, justieren Sie die Trommel, bis das Problem behoben ist.
Ein zufriedenstellendes Ergebnis der korrekten Einstellung der Optik sollte wie folgt aussehen:
– Klares Fadenkreuz.
– Das ZIEL ist klar erkennbar.
– Das Fadenkreuz BEWEGT SICH NICHT auf dem Ziel aufgrund einer geringfügigen Änderung des Winkels des Auges des Schützen im Verhältnis zum Okular der Optik.
ES IST WICHTIG ZU BEACHTEN, DASS DIE PARALLAXE JEDES MAL ANGEPASST WERDEN MUSS, WENN DIE MULTIPLIZITÄT ÄNDERT WIRD.
P. S. Fallbeispiel: Distanz 723 Meter – Remington 700 – Discovery-Optik – Vergrößerung 12. Beim Kadetten wurde eine vertikale und horizontale Reichweite von 2 Metern ermittelt. Nach der Überprüfung stellte sich heraus, dass die Optik defekt war und die Parallaxe bei einer Vergrößerung höher als 6 nicht wiederhergestellt wurde. Nach dem Drehen der Vergrößerung auf 6 und dem Wiederaufbau wurden 700 und 800 genommen und bestätigt.
Viel Glück und viel Spaß bei der Jagd, meine Herren!